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Speed-Dating und politische Bildung!?

Beim 5. Treffen zum Jugendnetzwerk Oststeiermark wurde beides vereint.

Zu Gast in Weiz fanden sich zahlreiche Akteur*innen der oststeirischen Jugendarbeit zum Motto „POLITISCHE BILDUNG - ich kenn mich aus und gestalte mit" beim 5. Treffen zum Jugendnetzwerk Oststeiermark ein. Vernetzung und Kooperation sind die Basis allen Tuns in der Region Oststeiermark und daher auch im Jugendbereich.

Geladen zum 5. Treffen „Jugendnetzwerk Oststeiermark" hat die Regionale Jugendmanagerin Julia Muhr, welche nach der Begrüßung gemeinsam mit Herbert Mayrhofer als Moderator einen bewegten Einstieg in das Thema schafften. Mittels eines „Stimmungsparameter" positionierten sich die Teilnehmer*innen gemäß ihrer Meinung (Zustimmung, Ablehnung oder irgendwo dazwischen) zu Aussagen wie „politische Bildung ist ein veraltetes Konzept" und „die Menschenrechte sollen fixer Bestandteil in der Jugendarbeit sein" im Raum. Im Anschluss daran stellten sich alle in einer Vorstellungsrunde vor und berichteten über eine positive Erfahrung zum Thema politische Bildung. Eine Vorstellungsrunde ist wesentlich in einem Netzwerktreffen, um eine erste Austauschbasis zu schaffen.

Aktuelles aus der Regionalentwicklung und dem Regionalen Jugendmanagement wurde von Julia Muhr einberichtet. Danach stiegen wir direkt ins Thema ein und die Fragen: „Was bedeutet politische Bildung?" und „Warum ist politische Bildung wichtig?" wurden thematisiert. In diesem Zusammenhang kann Sozialphilosoph Oskar Negt zitiert werden: „Demokratie ist die einzige Staatsform, die gelernt werden muss." Dies impliziert, dass Demokratie Bildung und Wissen benötigt. Studien untermauern dass das politische Interesse und das Vertrauen in der Demokratie von jungen Menschen steigen.

Markus Plasencia gab einen spannenden Einblick in die Praxis und Vielfalt der politischen Bildung. Fähigkeiten und Werte wie Zusammenhänge erkennen, aktive Bürger*innenschaft, Toleranz, Kritikfähigkeit, Partizipation uvm. bilden zentrale Elemente der politischen Bildung. Mittels des Onlinetools „Plickers" wurde eine Methode zum Abstimmen und Wählen gleich praktisch vorgestellt.

Nach einer kurzen Pause startete das Speed-Dating in vier Runden zum Thema politische Bildung. Zwei lange sich gegenüberstehende Sesselreihen bildeten die Basis des Datings. Jede Seite durfte sich zweimal den/die Gesprächspartner*in auf der jeweiligen anderen Seite auswählen. Eifriges Gewusel und intensive Gespräche waren zu vernehmen. Den Abschluss bildete eine Feedbackrunde mit interessanten Gedanken zum Motto. Jeder/e fühlte sich betroffen und konnte einen Anknüpfungspunkt finden, denn Aussagen wie „politische Bildung ist so vielfältig, dass man nicht drum rum kommt", „Jugendliche dürfen mit diesem Thema nicht allein gelassen werden", „politische Bildung braucht Offenheit, Ruhe und Raum für Meinungen", „Politik betrifft alle" uvm. rundeten den Nachmittag ab und alle Teilnehmer*innen wurden in den wohlverdienten Feierabend entlassen.

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