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Tag der nonformalen Bildung 2019

Dienstag, 8. Mai 2018 - KPH Graz

Beginn:
07.05.2019
Ende:
07.05.2019
Anmeldung:
Anmeldung ist erforderlich bis 20.04.2019
Ort:
Augustinum - KPH Graz
Lange Gasse 2
8010   Graz

Non-fomale Bildung

Non-formale Bildung bezieht sich auf jedes außerhalb des formalen Curriculums geplante Programm zur persönlichen und sozialen Bildung für junge Menschen, das der Verbesserung bestimmter Fähigkeiten und Kompetenzen dient.
Non-formale Bildung, wie sie in der Jugendarbeit und von vielen Jugendorganisationen und Gruppen praktiziert wird:


  • ist freiwillig, ganzheitlich und prozessorientiert

  • ist für jeden Menschen zugänglich (im Idealfall)

  • ist ein organisierter Prozess mit Bildungszielen

  • ist partizipativ

  • beruht auf Erfahrung und Handeln und setzt bei den Bedürfnissen der Lernenden an

  • vermittelt Lebensfertigkeiten und bereitet die Lernenden auf ihre Rolle als aktive Bürger und Bürgerinnen vor

  • beinhaltet sowohl individuelles Lernen als auch Lernen in Gruppen


Formale, non-formale und informelle Bildung ergänzen einander und verstärken wechselseitig den lebenslangen Lernprozess.

Mit diesem Informationstag wollen wir Ihnen einen Einblick in die Vielfältigkeit der außerschulischen Jugendarbeit, der non-formalen Bildung geben und Sie zu einer eventuell künftigen Mitarbeit im Jugendbereich anregen.

Zeiteinteilung

Dienstag, 14. Mai 2019

Wir erstellen für Sie - auf Basis Ihrer Anmeldung - einen persönlichen Stundenplan. Diesen erhalten Sie am Tag der Veranstaltung bei der Anmeldung im Bereich des Foyers Kirchplatz im 1. Stock.

07.30 - 08.00 Uhr Anmeldung

08.15 - 08.45 Uhr Eröffnung im Festsaal, 1. Stock

08.50 - 10.20 Uhr - Workshop 1

10.40 - 12.10 Uhr - Workshop 2

12.30 - 14.00 Uhr - Workshop 3

Workshops im Jahr 2018

A. Lieblingsfach Pause

mit Schulhofgestaltungsideen, Pausenspielen, Pausenkiste und was sonst noch alles zu einer Pause gehört.  Spielen ist ein Grundbedürfnis von Kindern  - genauso wie Schlafen, Essen oder Trinken. Zum Spielen braucht es Mitspieler und Mitspielerinnen, Zeit und Materialien, vor allem aber braucht es kinder- und jugendfreundliche Spiel-, Frei- und Außenräume. Den Schulhöfen kommt in diesen Überlegungen eine besondere Bedeutung zu, denn hier an der frischen Luft ist der ideale Ort für Kinder und Jugendliche, sich in den Pausen durch Bewegung, Spiel und Ruhe zu entspannen. Leider sind aber die meisten Schulhöfe keine sinnvoll gestalteten Spielräume, sondern karge asphaltierte Plätze.  In diesem Workshop möchte ich Sie dazu ermuntern Kindern Spielräume zu ermöglichen, ihnen Zeit und Raum zum Spiel zu geben. Des weiteren gibt es Tipps was man bei Anschaffung einer Pausenkiste beachten sollte und welche Materialien man dazu selbst herstellen kann, lernen Sie Spiele zum Austoben, für die Steigerung der Konzentration, zum Lachen und für ein besseres Gemeinschaftsgefühl kennen und sie können sie natürlich gleich ausprobieren! Referent: Ernst Muhr, Fratz Graz. (90 minuten)

B. Jugend zwischen Genuss und Sucht

Jugendarbeit kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass Jugendliche ihr Risikoverhalten kritisch betrachten und genussvolleres Konsumverhalten erlernen. In diesem Workshop werden die Grundlagen von Suchtentwicklung und jugendlichem Risikoverhalten vermittelt und Methoden durchgeführt und reflektiert, anhand derer diese Themen in der Arbeit mit Jugendlichen bearbeitet werden können.
Referent: Lukas Schmuckermair - VIVID - Abteilung Jugendalter (90 Minuten)

 

C. Suchtprävention im Kindesalter - Kinder für das Leben stärken

In der frühen Kindheit werden die Grundlagen für die Widerstandsfähigkeit gegenüber belastenden Einflüssen im späteren Leben gelegt. Tragfähige Beziehungen - innerhalb und außerhalb der Familie - spielen dabei eine entscheidende Rolle. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, wie eine suchtpräventive Einrichtung aussieht und mit welchen Möglichkeiten Suchtprävention  in der täglichen Arbeit mit Kindern im Kindergarten- und Volksschulalter gelingen kann.
Referentin: Pascale Sorg, VIVID - Abteilung Kindesalter (90 Minuten)

 

D. Open Diversity

Im Open Diversity-Workshop dreht sich alles um Offenheit und Akzeptanz, um Zivilcourage und Engagement und vor allem um die Bekämpfung von Rassismus, Ausgrenzung und Angst. Ob Menschen mit Behinderung, verschiedenen sexuelle Orientierungen, Menschen mit Migrationshintergrund oder verschiedenen Glaubensrichtungen. All das macht unsere Gesellschaft aus, bereichert sie und macht sie erst zu dem, was sie heute ist. Im Workshop ist Platz, offen und ehrlich über diese durchaus auch kontrovers diskutierbaren Themen zu sprechen. Das oberste Prinzip ist dabei immer: Jede Meinung zählt, wird gehört und respektiert!  Referent: Milad Kadhodaei (90 min)

E. Meine Stimme - mein Werkzeug

Singen ist gut für Körper, Hirn und Seele. Aber kann ich mich auf meine Stimme verlassen?
Der Workshop beschäftigt sich mit 2 Themen: Wie gehe ich selbst gesund und effektiv mit meiner Stimme um und wie vermittle ich Spaß, richtige Körperspannung, Atmung und Singen spielerisch Kindern und Jugendlichen. Anleitung zu lockerem, richtigen Singen, Repertoiremöglichkeiten, Körpereinsatz, Singspiele.
Referentin: Dorit Machatsch (90 Minuten)

 

F. Wer nichts tut, macht mit

Wie können wir die Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen fördern, um bei Gewaltsituationen einzugreifen, statt zu zuschauen? Dazu kommen Inputs aus: Konflikte wahrnehmen - Notlagen erkennen können - eigene Verantwortung erkennen können - die Art der Hilfe wählen - die Ausführung der Hilfe - die Evaluation der Hilfe (was ist Erfolg?)
Referentin: Ilse Gradwohl, Bakk. - Kolleg für Sozialpädagogik (90 Minuten)

G. Abenteuer Liebe - sexuelle Bildung

Themen rund um Sexualität  berühren  sowohl Kinder in Kindergarten und Schule  als auch Jugendliche. Viele Fragen ergeben sich und  Unsicherheiten tauchen auf. Oft fehlt die Unterstützung der Erwachsenen.  Aber auch  auf Seiten  der Erwachsenen entstehen Fragen und Unsicherheiten:   Wie  sieht eine gute altersgerechte Begleitung der Kinder und Jugendlichen aus? Wie unterscheidet sich kindliche von erwachsener Sexualität? Wie kann man in kindgerechter Sprache Antwort geben? Was tun bei Grenzüberschreitungen? Durch Beispiele aus der praktischen Arbeit in der sexuellen Bildung wird Im Workshop  der Frage nachgegangenen, was für Kinder und Jugendliche in ihrer sexuellen Entwicklung hilfreich ist. Referentin: Mag.a Ingrid Lackner  Abenteuer Liebe (90 Minuten)

H. Digitale Medien - Chance oder Gefahr

Digitale Medien sind mittlerweile in alle Lebensbereiche vorgedrungen und werden von einer immer jüngeren Zielgruppe genutzt. Der Einstieg, teilweise sogar mit dem eigenen Smartphone, ist bereits im Volksschulalter. Mit den positiven Aspekten werden vor allem auch die Herausforderungen mit in den Schulalltag genommen. Privatsphäre, Kettenbriefe, Fake News, Cybermobbing und rechtliche Grundlagen sind Themen die notwendigerweise schon in diesem Alter besprochen werden müssen. Deshalb ist es wichtig, neben den Eltern auch Lehrende im Umgang mit digitalen Medien zu schulen. Es gilt, ein Bewusstsein zu schaffen um die vielen Vorteile nutzen zu können und Gefahren sicher aus dem Weg gehen zu können. Referent: Alexander Glowatschnig - IT-School (90 Minuten)

I. Spielpädagogik - Videospiele

Spiele sind schon seit den Anfängen menschlicher Zivilisation ein Motor für das kulturelle Miteinander. Aber was bedeutet es, wenn ein großer Teil der Spiele heute auf digitalen Geräten gespielt werden. Wie wirken digitale Spiele auf die Spielenden? Was bleibt vom spielerischen Miteinander und wie können und sollen Eltern, Pädagog*innen und Jugendarbeiter*innen mit der Faszination digitaler Spiele umgehen? Antworten und Raum zur Diskussion gibt's im Workshop von Ludovico. Referent: MMAg. Harald Koberg, Ludovico Graz (90 Minuten)

J. Das darstellende Spiel in der außerschulischen Jugendarbeit

In diesem Workshop werden den Teilnehmerinnen die  Grundlagen der Theaterarbeit und des szenischen Spielens anhand praktischer Übungen und Aktivitäten näher gebracht.

Es gibt Übungen und Aktivitäten
• zu den Grundlagen der Theaterpädagogik/ der Theaterpädagogischen Arbeit
• zur Team- und Gruppenbildung (Teamfähigkeit - Konfliktlösung)
• zur Selbst- und Fremdwahrnehmung (Wahrnehmungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Sensibilisierung)
• zur Improvisation ( Assoziationstechniken- Spiel nach Vorgaben- freies Spiel)
• zur Rollen -findung und -gestaltung (Körperausdruck, Stimme, Zeit, Raum, Bild)

Referent: Tobias Kerschbaumer (90 Minuten)

K: Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen

 Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen setzt bei der Neugierde und dem Wissensdurst an. Sie haben Freude daran Dinge selbst zu entdecken und im Austausch mit anderen Fragen aufzuwerfen und Antworten zu finden. Philosophieren hilft eigene Gedanken zu klären, sich selbst und die Welt besser zu verstehen, über verschiedene Themen zu diskutieren und gemeinsam darüber nachzudenken. Es ist ein Üben des bewussten Umgangs mit Sprache, ein aufmerksames und waches Zuhören, Hinschauen und Wahrnehmen, das zu einer kritischen weltoffenen Haltung führt. In diesem Workshop werden kurz theoretische Grundlagen vorgestellt, vor allem aber Praxisübungen zum eigenen Philosophieren angeboten, um die Frage, welche Elemente zur Praxis des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen erforderlich sind, besser zu klären. Referentin: Daniela Camhy (90 Minuten)

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