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€ 150.000,- für die Jugend in den oststeirischen Gemeinden

Großes Interesse der Gemeinden an Jugendthemen!

Ein Drittel aller oststeirischen Gemeinden folgten der Einladung der Regionalentwicklung Oststeiermark und nahmen an der Informationsveranstaltung „Mehr für die Jugend" teil.

Gemeinden stellen den unmittelbaren Lebensraum Jugendlicher dar - dies birgt große Chancen aber auch Herausforderungen für die Zukunft. Die Regionalentwicklung Oststeiermark mit dem Regionalen Jugendmanagement ist sich dieser Tatsache bewusst und kreierte im Rahmen des oststeirischen Arbeitsprogramms 2018 ein eigens Jugendprogramm. Damit will man Gemeinden inhaltlich und finanziell unterstützen!

Das Jugendprogramm Oststeiermark wurde am 26. Juni in Ebersdorf präsentiert. Einleitend begrüßte Bürgermeister Gerald Maier als Hausherr alle Bürgermeister*innen sowie Gemeinderäte und wünschte viel Erfolgt für die kommenden Aufgaben im kommunalen Jugendbereich. Als Vorsitzender der Region und Landtagsabgeordneter begrüßte Hubert Lang alle TeilnehmerInnen und leitete in das Thema „Jugend in der Region" ein.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die junge Bevölkerung wurden von Julia Muhr als Regionale Jugendmanagerin vorgestellt. Hierbei ging es zu Beginn vor allem um die Bevölkerungsentwicklung nach Altersklassen innerhalb der Gemeinden, welche Gemeinden verzeichneten ein Wachstum und welche Gemeinden sind geschrumpft. Des Weiteren wurde auch der Blick in die Zukunft gewagt, wie sieht die Altersstruktur der Bevölkerung im Jahr 2030 aus? Im Jahr 1991 waren noch 47% der Bevölkerung unter 30 Jahre alt, im Jahr 2030 werden es nur mehr rund 30% sein. Gleichzeitig verdoppelt sich aber der Anteil der über 65-jährigen. Auch die Wanderungsbewegungen in den letzten 10 Jahren wurden für jede Alterskohorte analysiert. Die Oststeiermark ist grundsätzlich eine Zuwanderungsregion, jedoch wandern in der Altersgruppe der 20-30 jährigen mehr Personen ab als zu. Abschließend zu diesem Kapitel lässt sich feststellen, dass der demografische Wandel und die stärkeren Wanderungsbewegungen auch vor den oststeirischen Gemeinden nicht halt gemacht haben.

Was kann nun eine Gemeinde tun, um attraktiv für junge Menschen zu sein bzw. zu werden? Mit dieser Frage setzten sich die TeilnehmerInnen im nächsten Tagesordnungspunkt auseinander. Auf viele Faktoren hat man als Gemeinde nur einen sehr begrenzten Einfluss, z.B.: die Entfernung zu Hochschulen und Universitäten sowie zu Arbeitsplätzen. Allerdings gibt es eine Vielzahl an anderen Faktoren, welche für junge Menschen von Bedeutung sind, z.B.: das Image der Region, das soziale Gefüge, die Einbindung in Vereinen und in das kommunale Geschehen, etc.

In einem ersten Schritt liegt es an den Gemeinden Strukturen aufzubauen, welche sich um die Anliegen, Interessen und Bedürfnisse von jungen Gemeindebürgern kümmern. Erste Anregungen und Ideen dafür wurden Seitens des Regionalen Jugendmanagements präsentiert.

Seitens der Regionalentwicklung Oststeiermark wird ein umfassendes Unterstützungsangebot bereitgestellt, dieses beginnt bei Einzelgesprächen in der Gemeinde über Austausch- und Fortbildungstreffen für Gemeinderäte bis hin zur finanziellen Unterstützung zum Auf- und Ausbau von Strukturen und Beteiligungsformen.

„Junges Wohnen"

Neue Wohnformen für junge Menschen in der Oststeiermark. Wie sehen „junge" Wohnformen aus? Wie kann solch ein Projekt realisiert werden? Diese Fragen und viele weitere wurden von Architekt DI Erwin Kaltenegger und der Regionale Jugendmanagerin Julia Muhr beantwortet. Der Fokus liegt auf Wohnen für junge Menschen unter 30 Jahren im gemeinschaftlichen Format, ähnlicher einer WG. Dennoch soll „junges Wohnen in der Oststeiermark" deutlich mehr bieten als ein klassisches WG-Zimmer, denn es sollen kleine private Wohneinheiten mit großen gemeinschaftlichen Bereichen geboten werden. Im Gemeinschaftsbereich kann sich von einer großen Küche über Garten bis hin zu einem Heimkino alles Mögliche befinden. Im Projekt enthalten ist eine individuelle Beratung durch Architekten sowie ein Entwurfs- und Maßnahmenplanung. Ebenso wird eine Grobkostenschätzung und eine individuelle Förderberatung geboten.

Interessierte Gemeinden können sich jederzeit bei der Regionalentwicklung Oststeiermark melden.

Regionalentwicklung Oststeiermark

Julia Muhr, BSc.

Regionales Jugendmanagement

Gleisdorfer Straße 43, 8160 Weiz

03172 30 930 89

0676 78 400 89

muhr@oststeiermark.at

 

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