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Sicher online in Feldbach

Mit der Leiterin des Jugendzentrums Bettina Mackowski hat Feldbach seit Jahren eine starke Stimme für die Jugend, die sich auch für die Organisation der Veranstaltung „sicher online" am 7. Mai in Gniebing verantwortlich zeichnet.
Rund 15 wissbegierige Personen, die sich ehrenamtlich in Vereinen und Institutionen betätigen, sind der Einladung gefolgt, um mit Externe Verknüpfung Alexander Glowatschnig (GF IT-School) Inhalt zum Thema Externe Verknüpfung Saferinternet zu erlernen.
Das Stichwort Digitalisierung ist in aller Munde und besetzt in vielfältiger Weise menschliche Lebensbereiche, so auch die der Jugendlichen. Oft wissen wir Erwachsene aber nicht mehr auf welchen Apps, Plattformen und Foren sich die nachfolgende Generation aufhält und fragen uns deshalb:


„Wie können wir die Jugendlichen noch erreichen?" „Wo halten sich Jugendliche online auf?"
„Wie können wir die Jugendlichen schützen?"
„Was brauch ich für Kompetenzen um den Trends folgen zu können?" „Muss ich alles wissen?" etc...


All diese Fragen und noch einige mehr waren Thema bei der Veranstaltung und ich möchte auf einige davon eingehen. Ansprechpartner für inhaltliche Fragen ist sehr gerne Herr Glowatschnig.

Gruppenfoto TeilnehmerInnen © Stadtgemeinde Feldbach
Gruppenfoto TeilnehmerInnen
© Stadtgemeinde Feldbach

Warum ging´s?

Jugendliche Lebenswelten teilen sich nicht in ein online und ein offline Leben ein, sondern sind im Gegensatz zu der Wahrnehmung von älteren Generation ein Hybrid und sie bewegen sich ganz natürlich in dieser eigenen Lebenswelt, die auf verschiedenen Ebenen stattfindet. Um einen kurzen Überblick über die derzeit aktuellen Sozialen Netzwerke und Plattformen zu erhalten, habe ich Ihnen den jährlich erscheinenden Saferinternet Monitor eingefügt.

>> Saferinternet Monitor

Diejenigen Leser*innen unter Ihnen, die selbst Kinder- und Jugendliche zu Hause haben, wissen, dass Whatsapp das NR. 1 Kommunikationsmedium unter Jugendlichen (unter Erwachsenen) ist. Wer kann sich noch vorstellen, wie man früher miteinander kommuniziert hat?


Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, die andere ist die Verantwortung und Informationsmacht, die unsere Gesellschaften privatwirtschaftliche geführten Telekommunikationsfirmen wie zB Facebook, Google, Twitter, Snapchat, Skype, uva... unreflektiert in die Hände geben. Hier braucht es ein Umdenken und die Bildung der Bevölkerung in Bezug auf den Umgang mit der eigenen Privatsphäre, mit Bild- und Videomaterial, aber auch in Bezug auf das geschrieben Wort und die Besetzung des „öffentlichen Raumes Internet" durch Trolle und Gewalttäter*innen.

Jetzt heißt es wieder genau, wie in der offline Lebenswelt Zivilcourage zeigen - mit Gegenrede gegen Hass im Netz anzuschreiben und auch andere Verletzungen von Personen oder von Rechtsnormen nicht hinzunehmen, sondern bewusst und mutig dagegen aufzutreten. Das betonten Dina Nachbaur und Anna Müller-Funke, die Co-Autorinnen der Studie zum Thema „Gewalt im Netz gegen Frauen und Mädchen" immer wieder.

Hier bekommen Sie Unterstützung

Wenn Sie selbst schon einmal Opfer von Hass im Netz geworden sind, jemanden kennen oder eine andere Form von Problemen im Kontext ihres Online Lebens erfahren haben, können Sie sich an folgende Stellen wenden. 

  • Die Europäische Kommission hat mit Facebook, Twitter, Youtube und Microsoft einen Code of Conduct vereinbart. Verfehlungen können beim Betreiber der jeweiligen Plattform oder
  • bei einer der spezialisierten Beratungsstellen wie Externe Verknüpfung #GegenHassimNetz,
  • Externe Verknüpfung Safer Internet oder
  • dem Externe Verknüpfung Internet Ombudsmann


gemeldet werden.

make.IT.safe

In der Region Südoststeiermark gibt es ab Sommer 2018 die Möglichkeit beim Projekt „make.IT.safe ein Peer2Peer Projekt" des Regionalmanagements teilzunehmen.


Projektbeschreibung:
Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und sind wichtiger Bestandteil ihrer sozialen Kommunikation. Neben ihren unbestrittenen Vorteilen können Kinder und Jugendliche bei ihrer Nutzung aber auch Gewalt und Grenzerfahrungen ausgesetzt sein. Ob junge Menschen solche Risiken vermeiden und mit ihnen umgehen können, hängt stark von ihrem sozialen Umfeld und ihrer Medienkompetenz ab.
Ziel ist es, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken, damit sie bei ihrer Nutzung von digitalen Medien Risiken der Gewalt vermeiden können. Wir bilden aber nicht nur Jugendliche aus, sondern auch Ansprechpersonen „Coaches" aus der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit.


Bei Interesse melden Sie sich gerne beim Regionalen Jugendmanagement Südoststeiermark. Steirisches Vulkanland unter jugendmanagement@vulkanland.at oder 0664886747476

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