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Hilfe für jede Lebenssituation

21 soziale Organisationen präsentierten sich am Regionstag des Regioteams Obersteiermark Ost in Krieglach

Das Regioteam mit den Dechanten Clemens Grill (li.), David Schwingenschuh (re.), Herbert Schaffenberger (4.v.l.), Valerie Böckel vom Regionalmanagement (3. v. r.) und Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman (5. v. l.) © Kuss
Das Regioteam mit den Dechanten Clemens Grill (li.), David Schwingenschuh (re.), Herbert Schaffenberger (4.v.l.), Valerie Böckel vom Regionalmanagement (3. v. r.) und Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman (5. v. l.)
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Zahlreicher Andrang bei den Infoständen der 21 sozialen Organisationen © Kuss
Zahlreicher Andrang bei den Infoständen der 21 sozialen Organisationen
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Valerie Böckel mit den beiden Dechanten Clemens Grill (li.) und David Schwingenschuh (re.) © Kuss
Valerie Böckel mit den beiden Dechanten Clemens Grill (li.) und David Schwingenschuh (re.)
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Der Regionstag des Regioteams zog Besucher aus der ganzen Region Obersteiermark Ost an.  © Kuss
Der Regionstag des Regioteams zog Besucher aus der ganzen Region Obersteiermark Ost an.
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Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman gab Einblicke in die rechtlichen Möglichkeiten der Bezirkshauptmann-schaft Bruck-Mürzzuschlag © Kuss
Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman gab Einblicke in die rechtlichen Möglichkeiten der Bezirkshauptmann-schaft Bruck-Mürzzuschlag
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Der ehem. Caritas-Präsident Franz Küberl referierte über die „Sprache des Helfens“ © Kuss
Der ehem. Caritas-Präsident Franz Küberl referierte über die „Sprache des Helfens“
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„Manchmal kann es ganz schnell gehen. Von einer Sekunde auf die andere ändert sich das Leben und es geht nicht mehr und man braucht Hilfe", sagte Organisationssekretär und Pastoralassistent Herbert Schaffenberger bei der Veranstaltung „Begleitung von Menschen in Krisensituationen" am 20. Oktober in Krieglach. Gemeinsam mit dem Regioteam Obersteiermark Ost (ein Zusammenschluss von Haupt- und Ehrenamtlichen der Katholischen Kirche) verfolgte er an diesem Tag zwei Ziele: Angebote für verschiedene Lebenssituationen aufzuzeigen und Menschen Mut zu machen, auch Hilfe zu suchen. Und Mut machten 21 soziale Organisationen (darunter die Caritas, das Institut für Familienberatung, die Aids-Hilfe und die Anonymen Alkoholiker), die ihre Angebote präsentierten.

Einblicke die rechtlichen Möglichkeiten der Bezirkshauptmannschaft im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag gab Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman: „Die Bezirkshauptmannschaft verbindet man oft nur Verwaltung, Mahnungen oder Strafen, vielleicht noch ein bisschen mit Bürgerservice und Reisepässen. Aber die BH leistet einen sehr großen Beitrag, wenn es um die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen geht." So seien etwa 57 von 150 Mitarbeitern im Sozialbereich beschäftigt, wobei die großen Gebiete hier die Stationäre Pflege (in Bruck-Mürzzuschlag gibt es 18 Pflegeheime), die Behindertenbetreuung (2.800 Unterstützungsleistungen gibt es aktuell), die Kinder- und Jugendhilfe (110 Minderjährige sind in Bruck-Mürzzuschlag in voller Erziehung) und die bedarfsorientierte Mindestsicherung ausmachen.

Wie speziell die Kirche und die damit verbundene Seelsorge Menschen in schweren Lebenslagen helfen kann, stellten Dechant David Schwingenschuh (Dekanat Mürztal) und Dechant Clemens Grill (Dekanat Leoben) dar. „Wir bieten Hoffnung, dass alles gut geht. Helfende Organisationen sind enorm wichtig, aber oft braucht es einfach einen Menschen, der Zeit hat und zuhört. Das ist der Auftrag von uns allen und nicht nur der von Experten", sagte Dechant David Schwingenschuh. Dass das Wort „Krise" in erster Linie „Chance" bedeutet, erläuterte Dechant Clemens Gill: „Jede Krise ist auch ein Neuanfang. Jesus sagt im Neuen Testament zu einem Kranken: ‚Steh auf, nimm deine Bahre und geh.‘ Das ist Hoffnung pur!"

Neben dem s.g. Marktplatz, wo die Organisationen informierten, gab es parallel Vorträge zu speziellen Themen. Der ehem. Caritaspräsident Franz Küberl referierte etwa über die „Sprache des Helfens" und appellierte an die Menschen: „Emotional-menschliche Zuwendung ist das Herzstück jeder Hilfe. Der Einzelne darf nie aus seiner Verantwortung entlassen werden."

 

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