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Masterplan für die steirischen Regionen

Mit dem neuen Regionalentwicklungsgesetz erhalten die Regionen mehr finanzielle Autonomie. In der Obersteiermark Ost soll mit zahlreichen Projekten der Wirtschaftsstandort weiter abgesichert werden

Regionalmanager Jochen Werderitsch, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Regionsvorsitzender Manfred Wegscheider und Regionsvorsitzender-Stv. Gerd Krusche (v.l.n.r.) © Stadtgemeinde Kapfenberg
Regionalmanager Jochen Werderitsch, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Regionsvorsitzender Manfred Wegscheider und Regionsvorsitzender-Stv. Gerd Krusche (v.l.n.r.)
© Stadtgemeinde Kapfenberg
Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (re.) erläuterte die Eckpfeiler des Regionalentwicklungsgesetzes. © Stadtgemeinde Kapfenberg
Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (re.) erläuterte die Eckpfeiler des Regionalentwicklungsgesetzes.
© Stadtgemeinde Kapfenberg

Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer zieht gemeinsam mit dem Regionalvorstand der Obersteiermark Ost Bilanz über die bereits laufenden Regionalentwicklungsprojekte und gibt einen Ausblick auf die künftige Stärkung der steirischen Regionen durch das neue Landes- und Regionalentwicklungsgesetz. Gemeinsam mit Regionsvorsitzenden Bgm. Manfred Wegscheider, Bundesrat Gerd Krusche und Regionalmanager Jochen Werderitsch gibt der Zuständige für die Landes- und Regionalentwicklung einen Ausblick auf die Perspektiven für die Obersteiermark Ost.

„Wir wollen die Steiermark zur lebenswertesten und erfolgreichsten Region in ganz Europa machen. Dafür brauchen wir den Masterplan Steiermark. Als ersten Schritt strukturieren wir die steirische Landes- und Regionalentwicklung neu und hinterlegen sie mit einer Strategie. Über 400 Regionalentwicklungsprojekte befinden sich bereits in Umsetzung. In allen sieben steirischen Regionen gibt es Vorzeigeprojekte, speziell entlang der Semmering- und Koralmstrecke passiert wirklich sehr viel. Besonders in der Obersteiermark wollen wir mit zahlreichen Projekten den Standort entwickeln, Betriebe ansiedeln und hunderte gut bezahlte Arbeitsplätze für die Steierinnen und Steirer schaffen. Mit dem neuen Regionalentwicklungsgesetz geben wir unseren steirischen Regionen nochmal einen richtigen Schub. Es kommen geregelte Finanzen, moderne Strukturen und klare Verantwortlichkeiten für alle steirischen Regionen", so Michael Schickhofer.

Schickhofer betont zudem, dass die Investitionen in die Obersteiermark Wirkung zeigen. 72 Projekte werden zwischen 2014 und 2020 in den Bezirken Leoben und Bruck-Mürzzuschlag mit einem Projektvolumen von 7,6 Millionen Euro  umgesetzt. „Vom Zentrum am Berg in Eisenerz, über den S-Bahn Ausbau, dem Polsterlift am Präbichl, bis hin zu den Projekten zur Innenstadtbelebung tun wir alles, um den Menschen Perspektiven zu geben. Durch den Bahnausbau an Semmering und Koralm rückt die Region in das Zentrum der internationalen Verkehrsachsen und erhält eine deutliche Aufwertung der Standortqualität. Unser Hauptaugenmerk liegt weiterhin darauf, das modernste Stahlwerk der Welt nach Kapfenberg zu holen. Wir wollen und wir brauchen dieses Werk in Kapfenberg, damit die Menschen gut bezahlte Arbeitsplätze bekommen", so Schickhofer.

Regionsvorsitzender und Bürgermeister von Kapfenberg, Manfred Wegscheider, bezeichnet das neue Regionalentwicklungsgesetz als „Meilenstein zur Weiterentwicklung auf dem Weg zum erfolgreichsten Industrieraum Österreichs". So sei die Region in der Lage, ihre Stärken als attraktiven Lebensraum für Arbeit und Hochtechnologie weiter auszubauen.

Geschäftsführer des Regionalmanagements Obersteiermark Ost, Jochen Werderitsch, sieht durch das neue Gesetz die Spitzenposition in der Regionalentwicklung in Österreich abermals gestärkt. „Damit gelingt es, alle konstruktiven Kräfte zu bündeln und unsere Region mit wirksamen Projekten voranzubringen." Mit den unlängst abgeschlossenen und sehr erfolgreichen Projekten „Erlebnis Regionale Technik" zur Techniksensibilisierung von jungen Menschen und „10 gute Gründe für die Obersteiermark" zur Hervorhebung der Regionsstärken nehme die Region ohnehin bereits eine Vorreiterrolle in der Regionalentwicklung ein.

Auch der stellvertretende Regionsvorsitzende und Bundesrat Gerd Krusche begrüßt die Bestrebungen zu einer Stärkung der Regionen in der Steiermark, appelliert aber gleichzeitig, „das auf kommunaler Ebene teilweise noch immer weitverbreitete Kirchturmdenken aufzubrechen ohne aber dabei zu übersehen, dass es auch zukünftig strukturelle Unterschiede innerhalb der Regionen gibt - z.B. zwischen überwiegend städtischen und ländlichen Räumen."

 

 

 

 

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