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Eine halbe Million Euro für die östliche Obersteiermark

Regionalmanagement Obersteiermark Ost setzt gemeinsam mit der Region zwei bedeutende Projekte zur Stärkung des obersteirischen Zentralraumes und zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit um

Jugendmanagerin Valerie Böckel (Regionalmanagement Obersteiermark Ost), Günter Leitner (Wirtschaftsinitiativen Leoben), Bgm. Hans Straßegger (Bruck), Regionalmanager Jochen Werderitsch (Regionalmanagement Obersteiermark Ost), LH-Stv. Michael Schickhofer, Bgm. Kurt Wallner (Leoben), Bgm. Manfred Wegscheider (Kapfenberg) und Paul Felsberger (voestalpine Stahl Donawitz) © Bektaš/Land Steiermark
Jugendmanagerin Valerie Böckel (Regionalmanagement Obersteiermark Ost), Günter Leitner (Wirtschaftsinitiativen Leoben), Bgm. Hans Straßegger (Bruck), Regionalmanager Jochen Werderitsch (Regionalmanagement Obersteiermark Ost), LH-Stv. Michael Schickhofer, Bgm. Kurt Wallner (Leoben), Bgm. Manfred Wegscheider (Kapfenberg) und Paul Felsberger (voestalpine Stahl Donawitz)Jugendmanagerin Valerie Böckel (Regionalmanagement Obersteiermark Ost), Günter Leitner (Wirtschaftsinitiativen Leoben), Bgm. Hans Straßegger (Bruck), Regionalmanager Jochen Werderitsch (Regionalmanagement Obersteiermark Ost), LH-Stv. Michael Schickhofer, Bgm. Kurt Wallner (Leoben), Bgm. Manfred Wegscheider (Kapfenberg) und Paul Felsberger (voestalpine Stahl Donawitz)
© Bektaš/Land Steiermark
 

35 Gemeinden - 1 Region - 1 Image - 1 Gründungsoffensive. Das verfolgen zwei bedeutende großregionale Projekte des Regionalmanagements Obersteiermark Ost mit dem Ziel, den obersteirischen Zentralraum und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. „Die Bezirke Leoben und Bruck-Mürzzuschlag beheimaten international erfolgreiche Firmen und sind auf dem Bereich der Werkstofftechnologie Weltmarktführer. Nur leider hinkt unser Image den tatsächlichen Gegebenheiten weit hinterher", thematisiert Regionalmanager Jochen Werderitsch die Hintergründe. Ein positives Regionsimage sei aber wichtig, um auch in Zukunft gute Fach- und Führungskräfte für die Unternehmen gewinnen und halten zu können. Diese Wahrnehmungslücke will die Region nun schließen und Impulse für eine dynamische Entwicklung setzen.

„Als weltweit führender Technologiekonzern sind wir bei voestalpine laufend auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften. Für Mitarbeiter ist natürlich nicht nur das unmittelbare berufliche Umfeld, sondern auch die Lebensqualität in der Region entscheidend für die Wahl ihres Arbeitsplatzes. Die voestalpine hat in den letzten Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen für ein attraktives Arbeitsumfeld am Standort Donawitz umgesetzt - alle Bestrebungen können aber nur gemeinsam mit der Region fruchten", so Paul Felsberger, Geschäftsführer der voestalpine Stahl Donawitz.

Gleichzeitig soll - vor allem - Jungunternehmern der Weg in die Selbstständigkeit erleichtert werden, was im Rahmen einer stadtregionalen Gründungsoffensive passieren soll. Über das Regionalressort Steiermark werden die Projekte mit mehr als einer halben Million Euro an Fördermitteln unterstützt.

„Unsere massiven Investitionen zeigen Wirkung. Dadurch entstehen tausende neue Jobs in der Steiermark. Wir sind Vize-Europameister bei Forschung und Entwicklung und unser steirisches Knowhow ist international sehr gefragt. Wir haben Spitzenunternehmen mit motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In vielen Bereichen sind wir Weltmarktführer. Darauf können wir stolz sein. Das müssen wir auch immer wieder sagen, damit sich weitere Unternehmen bei uns ansiedeln und wir die Steiermark gemeinsam nach vorne bringen", sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer.

Leitprojekt „Regionsimage"

Die östliche Obersteiermark verfügt über Stärken, die bisher wenig innerhalb und außerhalb der Region wahrgenommen werden. Hier setzt das Image-Projekt an und versucht über langfristige Synergien und Kooperationen im Wirtschafts- und Tourismussektor ein positives Bild der Region zu etablieren und kommunizieren. Das Ziel: gemeinsam Menschen und Unternehmen in die östliche Obersteiermark zu holen.

In Abstimmung mit Unternehmen, Gemeinden und wichtigen Entscheidungsträgern innerhalb und außerhalb der Region wird eine Imagestrategie entwickelt, die in Folge mit Experten aus der Marketing- und Kommunikationsbranche umgesetzt wird. „Die Unternehmen und Städte investieren massiv in unseren Standort, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Wenn das aber niemand weiß, nutzt uns das nichts", sagt Regionsvorsitzender Bgm. Manfred Wegscheider.

Start-Up Cityregion: Innenstädte als Gründerzentrum

Beim Projekt „Start-Up Cityregion" ziehen vor allem die Städte Leoben, Bruck und Kapfenberg an einem Strang. Gemeinsam soll eine stadtregionale Gründungsoffensive zur Belebung der Stadtzentren entwickelt werden, die ansiedlungswilligen Unternehmern ermöglicht, einfacher passende Standorte zu finden.Darüber hinaus ist die Entwicklung eines Förder-, Unterstützungs- und Beteiligungsmodells für private Eigentümer und Gründer angedacht. „Unser Ziel ist es, neue Anstöße für eine stadtregionale Gründungsoffensive zu geben und dadurch die Entwicklung eines Gesamtstandortes ‚Stadtregion‘ zu forcieren. Es darf keine Rolle spielen, wo sich ein Unternehmer in der Region ansiedeln will, er muss immer - und zwar einheitlich und mit bestem Knowhow - optimal serviciert werden", so die Bürgermeister Kurt Wallner (Leoben) und Hans Straßegger (Bruck).

 
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