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Gesellschaft im Wandel. Schule im Aufbruch!

Aufbruch - Umbruch - Wandel . Was heute zu lernen für morgen wichtig ist

Fr. Rasfeld  © Kortschak
Fr. Rasfeld
© Kortschak
Eltern-Kind Kompass  © Kortschak
Eltern-Kind Kompass
© Kortschak
RJM und BBO vor Ort © Kortschak
RJM und BBO vor Ort
© Kortschak

12 Gemeinden in der Südoststeiermark investieren in die Zukunft ihrer Eltern und Kinder. So auch Riegersburg und Fehring, die mit ihrem Programm im Externe Verknüpfung „Familien Kompass" am 10. Oktober 2017 unter dem Titel "Aufbruch - Umbruch - Wandel . Was heute zu lernen für morgen wichtig ist" mit Margret Rasfeld in Richtung Zukunft aufbrachen.
Gemeinsam haben sich mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2 Stunden lang unter anderem mit folgenden Zukunftsherausforderungen auseinandergesetzt.

  • Planet
  • Das Zusammenleben lernen 
  • Demokratie
  • Mit Komplexität umgehen
  • Veränderungsdynamik

All diese Komponenten sind wichtig, da 65% der jetzigen Schulkinder in Berufen tätig sein werden, die es heute noch nicht gibt und wir unseren jungen Menschen heute Kompetenzen mitgehen müssen, um sie für Morgen zu rüsten. Die Zukunft hält für uns komplexe Lösungen bereit, die nicht vorhersehbar sind und unter anderem folgendes Skills Set voraussetzen werden:

  • Eigeninitiative
  • Selbstreflexion
  • Kritisches Hinterfragen
  • Verantwortung übernehmen
  • Veränderungsbereitschaft

In Feldbach findet seit einem Jahr ein Beteiligungsprozess zur Entwicklung eines neuen inklusiven Bildungsstandortes „Schule der Zukunft" statt, um diesen Veränderungen frühestmöglich zu begegnen.
Schule im Aufbruch ist eine Initiative, die zu mehr Potenzialentfaltung unserer Kinder führen soll. Wir wollen mehr Schulen, die die angeborene Begeisterung und Kreativität von Schülern erhalten und fördern.
Um Potenzialentfaltung in der Schule zu ermöglichen, bedarf es einer neuen Lernkultur und einer besonderen Haltung gegenüber Schülern:

Es geht um

  • Selbstverantwortung statt Pflichterfüllung 
  • um Schatzsuchen statt Fehlersuchen 
  • um neue Lernformate anstatt Frontal-Unterricht 
  • um Lob und Vertrauen statt Negativ-Auslese oder Laissez-faire

Eltern-Kind-Bildung im Vulkanland

Eltern sind für die Gemeinschaft unendlich wertvoll. In der Familie, der Basiszelle der Kultur des Zusammenlebens, liegt das Fundament der Menschlichkeit und lebendiger Gemeinschaften. Wenn Eltern und die Gesellschaft das erkennen, sind wir am richtigen Weg!
Das Ziel: Wertschätzung langfristig verankern
Bildung ist etwas, das wachsen muss und Zeit braucht.Die Aussage von Jean J. Rousseau:

„Die wichtigste und nützlichste Regel jeder Erziehung (und Bildung) lautet nicht, Zeit zu gewinnen, sondern Zeit zu verlieren"

gilt auch für die Eltern-Kind-Bildung. Bildung über Jahre, in kleinen, aber qualitätsvollen Dosen, prägt Eltern sowie Kinder und bildet wirklich Bewusstsein. Das bedeutet konkreten Gewinn an Lebensqualität für die ganze Familie, weil Konflikte sind Stress und Stress in den eigenen vier Wänden ist erwiesenermaßen aufzehrender als im Beruf - Endstation Burnout? Die Familie ist der wichtigste Grundstein einer lebendigen Gemeinschaft! Deshalb verdienen bewusste Eltern und harmonische Familien unsere Hochachtung.


„Was hier wächst, hat Wert" gilt nicht nur für unsere Lebensmittel, sondern auch für unser Leben selbst." Einst nannte man Bildung „Kraft zur Gestaltung des eigenen Lebens". In diesem Sinne sehen wir die Eltern-Kind-Bildung nicht nur als Aus-Bildung, sondern als LebensBildung.

Mehr Informationen finden Sie Externe Verknüpfung hier!

Zur Vortragenden Margret Rasfeld

Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, Mitbegründerin der Initiative ‚Schule im Aufbruch‘, Buchautorin und aktive Bildungsinnovatorin.
Meine Vision ist eine wertschätzende Lernkultur, die zu Gemeinsinn und Verantwortung, Kreativität und Unternehmergeist inspiriert und befähigt.
In Berlin arbeite ich seit 2007 an einem anspruchsvolles, international beachtetes Schulprogramm. An der Evangelischen Schule Berlin Zentrum spielen nicht die Lehrerinnen und Lehrer die Hauptrolle, sondern die Kinder und Jugendlichen. Deshalb stehen andere Themen als üblich im Mittelpunkt: Im Schulfach „Verantwortung" z.B. übernehmen die SchülerInnen Verpflichtungen im Gemeinwesen und spüren so, wie es ist gebraucht zu werden. Im Fach „Herausforderung" stoßen sie an ihre Grenzen und lernen, über sich hinaus zu wachsen.

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