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Reflexion Standard Interview: "Landflucht ist nicht irreversibel"

„Immer mehr Menschen ziehen auf der Suche nach Arbeit, Bildung und kulturellen Attraktionen vom Land in die Städte" [Interview derstandard 27.5.17 http://derstandard.at/2000058260673/Landflucht-ist-nicht-irreversibel]

 

Landflucht ist ein Megatrend der nicht nur in den Städten Österreichs sichtbar wird sondern global zu neuen Herausforderungen führt. Studien besagen, dass im Jahr 2050, 70% der Weltbevölkerung in Städten leben wird.

Dennoch zieht es auch immer mehr junge Menschen aufgrund der höheren Lebensqualität wieder zurück in ländlichere Regionen. Um diesen rükkehrenden Männern und Frauen eine Lebensgrundlage zu bieten müssen die infrastrukturellen Rahmenbedingungen am Land gegeben sein. Hierbei sind die wichtigsten Themen die bearbeitet werden müssen:

  • Wirtschaften am Land
  • Leben auf dem Land
  • Pflege
  • Kindebetreuung - Ganztagsschulen

Landflucht ist ein stark weiblich besetztes Thema. Mädchen und Frauen sind auch in der Region Südoststeiermark seit 2017 ein Schwerpunkt, da vor allem gut ausgebildete Frauen sehr selten von der Stadt zurück in ländliche Regionen ziehen. Das Externe Verknüpfung 1. Mädchenforum "MÄDCHEN.gestalten in der Region" war eine Maßnahme diesem Trend frühzeitg entgegenzuwirken.

Um die Rückkehr von jungen Menschen, nicht nur Frauen, zu begünstigen haben laut Zukunftsforscher Harry Gatterer, vor allem Bürgermeister*innen die Macht und eine hohe Gestaltungskraft. An dieser Schnittstelle setzt auch das Externe Verknüpfung Regionale Jugendmanagement in den steirischen Regionen unter anderem als Informationsdrehscheibe und Unterstützung bei Projektumsetzungen an. Es gibt Programme die Gemeinden, Institutionen und Akteur*innen der Jugendarbeit unterstützen und gerne durch das Regionalmanagement begleitet werden.

In der Südoststeiermark gibt es einige Gemeinden, die bereits aktiv gegen die Jugendabwanderung wirken und Aktionen setzten.

  • Unter anderem gibt es in der Gemeinde Gnas eine eigene Jugendgemeindezeitung Externe Verknüpfung "Gnasy der Jugendblick" um Jugendlichen und kommunalen Jugendnetzwerken eine Plattformen zu bieten.
  • Die Gemeinde Fehring hat jährliche Jugendbeteiligungstreffen initiiert um Jugendlichen in der Gemeinde aktives mitreden, mitentscheiden und mitgestalten zu ermöglichen.
    "Jugendliche sind ExpertInnen für Lebensqualität in ihrem täglichen Umfeld - in der Gemeinde, Schule, in Freizeiteinrichtungen, im Verkehr u.v.m." [Externe Verknüpfung beteiligung.st]
  • Die Gemeinden Feldbach, Mureck und Bad Radkersburg unterhalten jeweils 1 Jugendzentrum um Kindern- und Jugendlichen einen Raum zu bieten ohne Konsumationszwang.
  • Es gibt unzählige betreute und unbetreute Jugendräume zB in den Gemeinden Tieschen, Riegersburg, Unterlamm, Fehring, etc...
Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, in alle Entscheidungsprozesse die sie betreffen, miteinbezogen zu werden und daher benötigen wir eine kontinuierliche Öffnung im kommunalen Denken und eine Verschiebung der Prioritäten hin zu den Bürger*innen von Morgen. Unseren Jugendlichen von Heute!!
 
"Es geht nicht darum, die Städte zu schwächen, sondern die Attraktivität der Regionen zu erhalten oder wiederherzustellen." [Rupprechter]

Das gesamte Interview kann auf Externe Verknüpfung derstandard.at nachgelesen werden.

 
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